Testsieger

  • Zahnzusatzversicherung
    FĂŒr Ihre ZĂ€hne nur das Beste:

    implacare Zahnzusatzversicherung

    TESTSIEGER 2020

    100 % KostenĂŒbernahme fĂŒr:
    • Zahnbehandlungen
    • Zahnersatz
    • Zahnimplantate
    • KieferorthopĂ€die (KFO)
    • Zahnprophylaxe (max. 200 €)
    testsieger
tĂ€gliche kĂŒndigung

Zahnzusatzversicherung Testsieger 2019

Im April 2019 hat die Zeitschrift Finanztest ihre aktuelle Bewertung fĂŒr Zahnzusatzversicherungen veröffentlicht. Getestet wurden ausschließlich Tarife, die grundsĂ€tzlich allen gesetzlich Krankenversicherten zugĂ€nglich sind. Von insgesamt 234 Zusatzversicherungen erhielten 76 ein „sehr gut“ und 69 ein „gut“. Mit den Noten „befriedigend“ wurden 42 Tarife bewertet und mit „ausreichend“ 16. Ein Tarif erhielt die Note „mangelhaft“. Stichtag fĂŒr die Bewertungen war der 1. April 2019. Im Test wurden, wie bereits in den Jahren 2016 und 2018, sowohl Tarife mit AlterungsrĂŒckstellungen (BeitrĂ€ge steigen nicht altersbedingt) als auch Tarife ohne AlterungsrĂŒckstellungen (BeitrĂ€ge steigen altersbedingt) gemeinsam untersucht.

Am besten schnitten die Tarife der DFV (Deutsche Familienversicherung), der Bayerischen, der Hanse Merkur und Ottonova ab.

Sowohl der DFV-Zahnschutz Exklusiv 100, als auch die Tarife Zahn Prestige (Bayerische), EZL (Hanse Merkur) sowie Zahn 100 (Ottonova) sind Angebote mit altersbedingter Beitragsanpassung. Im Test wurde der gerundete altersabhĂ€ngige Beitrag angegeben, den Versicherte mit 43 und den sie bis 73 Jahre höchstens zahlen mĂŒssen. (Um eine Vergleichbarkeit mit Tarifen ohne altersabhĂ€ngiger Beitragsanpassung zu ermöglichen, wurden die Beitragsspanne und der Durchschnitt fĂŒr den Zeitraum zwischen 43 und 73 Jahre gebildet.)

Mit der Bestnote „sehr gut“ (0,5) wurde der DFV-Zahnschutz Exklusiv 100 zum vierten Mal in Folge Testsieger unter 234 Zahnzusatzversicherungen: Ein 43-jĂ€hriger Kunde zahlt dafĂŒr monatlich 40 Euro. Bis zum Erreichen des 73. Lebensjahres steigt der Beitrag schrittweise auf 65 Euro. Bei der Bayerischen belaufen sich die Kosten fĂŒr den Modellkunden auf 41 Euro, ebenso wie bei HanseMerkur. Der Tarif Zahn 100 von Ottonova belĂ€uft sich fĂŒr einen 43-jĂ€hrigen auf 42 Euro monatlich.

Mit zunehmendem Alter steigt der Beitrag bei allen Testsiegertarifen, wobei der ZahnSchutz Exklusiv die gĂŒnstigste Police ist.

testsieger

Zahnzusatzversicherung Stiftung Warentest 2019, 2018, 2016 und 2014

Stiftung Warentest kommt im Vergleich 2019 zu dem Ergebnis, dass ein Patient zur Reduzierung seines Eigenanteils, insbesondere bei sehr hochwertigem Zahnersatz, einen leistungsstarken Tarif abschließen sollte. Wer bereits im Besitz einer Zahnzusatzversicherung ist, sollte prĂŒfen, ob er sich nicht verbessern kann. Der Vergleich von 2016 zu 2018 und 2019 zeigt, dass sich die Angebote nochmal verbessert haben.

An den Testkriterien hat sich im April 2019, im Vergleich zu den Tests von 2016 und 2018, im Wesentlichen nichts geÀndert. Ein Unterschied zwischen dem Test von 2016 zu 2018/19 lag lediglich in der Gewichtung der einzelnen Zahnersatzleistungen. WÀhrend die Privatversorgung mit Inlays 2014 und 2016 noch mit 25 % gewichtet wurde, lag sie 2018/19 bei 20 %. Die Bewertung der Implantatversorgung erfolgte im Test 2014 mit 15 %, 2016 mit 25 % und 2018/19 mit 20 %. Die restlichen Bewertungskriterien blieben in ihrer Gewichtung unangetastet.

testsieger

Tabelle Zahnzusatzversicherung

Im Jahr 2014 wurden insgesamt 189 Tarife getestet, von denen 55 Angebote mit „sehr gut“ bewertet wurden. Die beste Zahnzusatzversicherung als alleiniger Testsieger (sehr gut 0,5) war der DFV-ZahnSchutz Exklusiv. Schon damals besagte das Gesamttesturteil, dass die Zahl der sehr guten Tarife stark gewachsen sei.

Tabelle Zahnzusatzversicherung

Im November 2016 erhielten von insgesamt 209 Zusatzversicherungen 66 ein „sehr gut“ und 59 ein „gut“. Mit den Noten „befriedigend“ wurden 58 Tarife bewertet und mit „ausreichend“ 26. Am besten schnitten die Tarife der DFV (Deutsche Familienversicherung) und der DKV (Deutsche Krankenversicherung) ab. Alleiniger Testsieger mit der Bestnote „sehr gut“ (0,5) wurde der DFV-ZahnSchutz Exklusiv.

Tabelle Zahnzusatzversicherung

Mit der Bestnote sehr gut (0,5) wurde der DFV-Zahnschutz Exklusiv 100 im Test 2018 zum dritten Mal in Folge Testsieger unter 220 Angeboten. Mit dieser Bewertung wurden gleichzeitig zwei weitere Tarife unter den Zahnzusatzversicherungen ausgezeichnet: Zahn Prestige der Bayerischen sowie EZL der Hanse Merkur. Im Vergleich zum Test von 2016 sind die Anteile der „sehr gut“ bewerteten Zahnzusatzangebote leicht auf jeweils ein knappes Drittel angestiegen. Ein „befriedigend“ wurde nur noch an jeden sechsten Tarif vergeben, ein „ausreichend“ nur noch an jeden 14. Tarif.

Tabelle Zahnzusatzversicherung 19

Im aktuellen Zahnzusatzversicherung Vergleich 2019 wurde der DFV-ZahnSchutz Exklusiv zum vierten Mal in Folge Testsieger. Die Anzahl der Testsieger unter 234 Angeboten ist noch einmal von drei auf vier gestiegen. Mit der Bestnote sehr gut (0,5) wurde, neben den drei Vorjahressiegern, der Tarif Zahn 100 des Versicherers Ottonova ebenfalls ausgezeichnet.

Die Zahnzusatzangebote der Versicherer sind leistungsseitig deutlich besser geworden. Beim ersten Zahnzusatzversicherung Vergleich im Jahr 2008 gab es nur drei „sehr gute“ Tarife unter den insgesamt 83 untersuchten Angeboten.

Bei genauer Betrachtung der besten Zahnzusatzversicherungen zeigt sich, dass einige Versicherer, die sich in den Tests 2014 und 2016 in den Top 10 befanden, ihre Positionen in den Tests 2018 sowie 2019 nicht mehr halten konnten. Die Stuttgarter, Axa, Neckermann und MĂŒnchener Verein waren im Test 2014 unter den ersten 10 Angeboten platziert und im Test 2016 an dieser Stelle nicht mehr vertreten. Ergo Direkt sowie Bayer. Beamten konnten ihre Bewertung mit „sehr gut“ aus dem Test 2016 im Vergleich zu 2018 nicht mehr behaupten und auch 2019 nicht wiedererlangen. Der DFV-ZahnSchutz Exklusiv konnte sich als einzige Konstante und viermaliger Testsieger in Folge behaupten.

Zahnzusatzversicherung Test 2018 / 2019 -Das hat sich geÀndert

Im Gegensatz zum vorherigen Testturnus 2014/2016/2018 wurde der zeitliche Abstand von zwei Jahren, beim erneuten Testverfahren, nicht mehr eingehalten. Zwischen dem letzten und dem aktuellen Vergleich von Stiftung Warentest lagen diesmal nur 12 Monate.

WĂ€hrend es beim ersten Zahnzusatzversicherung Test im Jahr 2008 nur drei „sehr gute“ Tarife gab, ist die Anzahl der am besten bewerteten Tarife konstant gestiegen. Im Jahr 2014 wurden 55 Angebote mit „sehr gut“ ausgezeichnet, im November 2016 lag die Zahl bei 66. Im Vergleich 2018 erhielten bereits 70 Zahnzusatzversicherungen die Auszeichnung „sehr gut“ und aktuell werden 76 Tarife damit bewertet.

Der Markt offeriert dem Verbraucher laut Finanztest somit viele sehr gute Zahnzusatzversicherungen.

Zahnzusatzversicherung Test 2019 – So hat Stiftung Warentest getestet Bewertung der Zahnersatzleistungen im Einzelnen

Stiftung Warentest fĂŒhrt aus, dass die Tarifleistungen jeweils separat fĂŒr alle drei möglichen Bonusstufen der Versicherten ermittelt wurden (ohne Bonus, mit 20 Prozent und mit 30 Prozent Bonus). Anschließend ermittelte man einen gewichteten Durchschnitt. Bewertet wurde dann der Anteil der Zahnarztrechnung fĂŒr vier Versorgungsvarianten. Er wurde jeweils im Durchschnitt zusammen mit der Leistung der gesetzlichen Krankenkasse ersetzt. DafĂŒr galten beispielhafte Modellannahmen. „Bei der Bewertung wurden die fĂŒr die Höhe der jeweiligen Leistung maßgeblichen Versicherungsbedingungen in ihrem Zusammenwirken berĂŒcksichtigt.“

Nachfolgend wird die Bewertung der einzelnen Kategorien detailliert beschrieben.

Die aufgefĂŒhrten Leistungsbeispiele fĂŒr vier Beispielversorgungen dienen lediglich der ErlĂ€uterung und waren nicht maßgeblich fĂŒr die vorgenommene Bewertung.
Bewertung der Regelversorgung (10 %)

Im Test dieser Kategorie wurden bestimmte Regelungen in den Versicherungsbedingungen berĂŒcksichtigt:

Dabei rechnen Versicherer je nach Tarif die tatsÀchliche Leistung, die Leistung ohne Kassenbonus oder die Leistung mit maximalem Bonus an.

Bewertung der Privatversorgung ohne Inlays und Implantate (40 %)

Der Bewertung liegt zugrunde, dass sich der Rechnungsbetrag der privatzahnĂ€rztlichen GebĂŒhren auf das Doppelte der Kosten bei reiner Regelversorgung belĂ€uft. Der Betrag verteilt sich hier zu jeweils 50 Prozent auf das Zahnarzthonorar und die Material- und Laborkosten. 30 Prozent des Honorars sind mit dem 3,5-fachen Satz der GOZ (GebĂŒhrenordnung fĂŒr ZahnĂ€rzte) berechnet, der restliche Anteil mit dem 2,3-fachen GOZ-Satz.

Folgende Regelungen in den Versicherungsbedingungen sind in die Bewertung eingeflossen:

Bewertung der Privatversorgung mit Inlays (20 %)

FĂŒr die Versorgung mit einem Inlay fallen Kosten in Höhe von 660 Euro an. Sie verteilen sich je zur HĂ€lfte auf das Zahnarzthonorar sowie auf die Material- und Laborkosten. 90 Prozent des Honorars werden mit dem 3,5-fachen GOZ-GebĂŒhrensatz berechnet. Der Rest mit dessen 2,3-fachem Satz.

Das von Finanztest zugrunde gelegte Modell impliziert auch die Forderung, dass alle fĂŒnf Jahre mindestens drei Inlays im Kalenderjahr erstattet werden sollten. Ansonsten jeweils ein Inlay pro Jahr.

FĂŒr die Bewertung wurden hier folgende Regelungen in den Versicherungsbedingungen berĂŒcksichtigt:

Bewertung der Implantatversorgung (20 %)

FĂŒr die Versorgung mit einem Implantat belĂ€uft sich die Rechnung auf 3.762 Euro. Davon entfallen 1.206 Euro auf einen Knochenaufbau (ausschließlich Honorar). 788 Euro davon sind implantologische Leistungen, 820 Euro Materialkosten und 948 Euro Zahnersatz auf dem Implantat (sog. Suprakonstruktion). Davon sind auch 50 Prozent Material- und Laborkosten. Das Zahnarzthonorar wurde jeweils zur HĂ€lfte mit dem 3,5-fachen GebĂŒhrensatz bzw. dem 2,3-fachen GebĂŒhrensatz berechnet.

Finanztest fordert hierbei im Modell, dass alle fĂŒnf Jahre mindestens zwei Implantate im Kalenderjahr erstattet werden. In den ĂŒbrigen Jahren jeweils ein Implantat. Auf die gesamte Vertragslaufzeit gerechnet sollten mindestens zehn Implantate erstattet werden.

Folgende Regelungen der Versicherungsbedingungen wurden in der Bewertung berĂŒcksichtigt:

alle fĂŒr die Regelversorgung genannten Kriterien
die Erstattung von Zahnarzthonoraren mindestens bis zum 3,5-fachen GOZ-Satz
Kostenerstattung fĂŒr einen Knochenaufbau
Höchsterstattungs- und HöchstrechnungsbetrĂ€ge fĂŒr das einzelne Implantat (mit und ohne Suprakonstruktion)
Höchsterstattungs- und HöchstrechnungsbetrĂ€ge fĂŒr alle Implantate im Kalenderjahr
HöchsterstattungsbetrĂ€ge fĂŒr alle Implantate ĂŒber die gesamte Vertragslaufzeit
Begrenzung der Implantatanzahl fĂŒr die gesamte Vertragslaufzeit auf weniger als zehn.

Bewertung der jĂ€hrlichen Obergrenzen fĂŒr alle Tarifleistungen (10 %)

Finanztest hat in den Versicherungsbedingungen folgende Regelungen berĂŒcksichtigt:

die Höhe der dauerhaften Erstattungssummenbegrenzungen fĂŒr ein Kalenderjahr bis zur Höhe von 20.000 Euro
die Höhe der Erstattungssummenbegrenzungen innerhalb der ersten sechs Vertragsjahre bis zur Höhe von 1.000 Euro pro Jahr
ob die Begrenzungen bei unfallbedingten Kosten entfallen oder nicht.

Bewertung weiterer Tarifleistungen und Besonderheiten des Vertrags

Stiftung Warentest hat eine Reihe weiterer Tarifleistungen aufgefĂŒhrt, die ĂŒber die Kostenerstattung fĂŒr Zahnersatz hinausgehen. Sind gleich mehrere Versicherungen in der engeren Wahl, kann ein Mehr an Leistungen ausschlaggebend sein. Verbraucher sollten allerdings auch prĂŒfen, ob ein Teil der Leistungen nicht bereits von ihrer gesetzlichen Krankenversicherung ĂŒbernommen wird.

Zahnzusatzversicherung Stiftung Warentest 2019 – So sichert man sich laut Stiftung Warentest richtig ab

Im Jahr 2017 gaben private Haushalte, laut Finanztest, rund 6,4 Milliarden Euro fĂŒr zahnĂ€rztliche Leistungen aus, denn die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) kommt bei teurem Zahnersatz, wie zum Beispiel eine Krone, eine BrĂŒcke oder implantatgetragenen Zahnersatz noch nicht einmal fĂŒr 12 Prozent der tatsĂ€chlichen Kosten auf. Sie ĂŒbernimmt also nur die vorgesehene Regelversorgung. Die ĂŒbrigen Kosten, also 88 Prozent, tragen gesetzlich Versicherte als privaten Eigenanteil. Das kann schon mal teuer werden, vor allem, wenn nicht nur ein Zahn saniert werden muss, sondern gleich mehrere. Ein Implantat schlĂ€gt schnell mit 4000 € zu Buche, eine Krone kann gerne mal 600 € kosten. Es ist ratsam fĂŒr solche FĂ€lle möglichst frĂŒhzeitig vorzusorgen, besonders wenn man Wert auf hochwertiges Material, neueste Technik und perfekte Ästhetik legt. Mit einer privaten Zahnzusatzversicherung können Patienten ihren Eigenanteil erheblich reduzieren. Um wie viel – das hĂ€ngt davon ab, welcher Tarif bei welchem Versicherungsanbieter gewĂ€hlt wurde. Leistungen und BeitrĂ€ge variieren von Anbieter zu Anbieter.
Große Auswahl im vielfĂ€ltigen Tarifangebot

Stiftung Warentest kommt zu dem Ergebnis, dass ein Patient zur Reduzierung seines Eigenanteils, insbesondere bei sehr hochwertiger Versorgung mit Zahnersatz, einen leistungsstarken Tarif abschließen sollte. Es wird darauf verwiesen, dass die Angebote der einzelnen Krankenversicherer nicht zwangslĂ€ufig fĂŒr jeden die beste Lösung darstellen. Jeder sollte genau fĂŒr sich prĂŒfen, welche Leistungen tatsĂ€chlich benötigt werden und welche nicht. Potentielle Kunden, die lediglich ihren Eigenanteil bei der Regelversorgung reduzieren möchten, wĂ€hlen dabei einen anderen Tarif als diejenigen, die Wert auf möglichst umfangreiche Kostenerstattung legen. Auch hier hat Finanztest verglichen.

Wer nur einen gĂŒnstigen Basisschutz möchte und keinen Wert auf besonders teuren Zahnersatz oder Implantate legt – der ist mit der Regelversorgung beim Zahnarzt gut aufgehoben. In diesem Fall ist nur der private Eigenanteil der Kosten (50 Prozent) abzusichern. FĂŒr maximal 13 Euro im Monat bieten mehrere Zahnzusatzversicherungen diese Leistungen fĂŒr die Regelversorgung. Der Eigenanteil wird hier vollstĂ€ndig gedeckt. Finanztest nennt als die gĂŒnstigste den Tarif KombiMed KDT50 der DKV, der maximal 8 Euro im Monat kostet.

Optimales Alter und Wartezeit bei Vertragsbeginn

Finanztest empfiehlt, eine Zahnzusatzversicherung abzuschließen, bevor die ersten grĂ¶ĂŸeren Zahnbehandlungen auftreten könnten, also mit Mitte 30, denn fast alle Versicherer limitieren ihre Leistungen in den ersten Jahren auf bestimmte Summen. Daher empfiehlt es sich, eine Zahnzusatzversicherung bereits frĂŒhzeitig abzuschließen. Erst ab dem fĂŒnften Versicherungsjahr haben Kunden vollen Leistungsanspruch.

Wer einen neuen Vertrag fĂŒr eine Zahnzusatzversicherung abschließt, muss zudem in der Regel acht Monate Wartezeit einkalkulieren, bevor die Versicherung ĂŒberhaupt Kosten ĂŒbernimmt. Bei manchen Versicherern ist die Wartezeit auf sechs bzw. drei Monate reduziert oder entfĂ€llt komplett, wie beim ZahnSchutz Exklusiv der DFV.
Behandlungsbeginn

Auch bei Zahnzusatzversicherungen ohne Wartezeit erhalten Versicherte unter UmstĂ€nden keine Leistung, wenn die Behandlung kurz nach Vertragsabschluss beginnt. Laufende Behandlungen und fehlende ZĂ€hne sind vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Fordert der Versicherer die Patientenakte beim Zahnarzt an und ist dort vermerkt, dass die Behandlung dem Betroffenen bereits zahnĂ€rztlich angeraten wurde, wird dieser Zeitpunkt als Behandlungsbeginn angesehen. Entsprechende Gesundheitsfragen vor Vertragsbeginn falsch zu beantworten, macht keinen Sinn, denn mit dem Versicherungsantrag erhalten Versicherer die Erlaubnis, die Patientenakte beim Zahnarzt einzuholen. Kommen dann Falschangaben zum Vorschein, können Versicherungsgesellschaften vom Vertrag zurĂŒcktreten, der Versicherungsschutz erlischt und im schlimmsten Fall fordert die Versicherung sogar Leistungen vom Kunden zurĂŒck.

Wann ein Wechsel lohnt

Wer bereits im Besitz einer privaten Zahnzusatzversicherung ist, sollte prĂŒfen, ob er sich nicht verbessern kann. Als „optimal“ wird ein möglicher Wechsel innerhalb der eigenen Versicherung bezeichnet. Vorausgesetzt, man verbessert sich dabei. Bei einem neuen Vertragspartner ist mit erneuten Wartezeiten sowie Summenbegrenzungen zu rechnen, bereits empfohlene Behandlungen sind ausgeschlossen. Kunden, die einen mehr als zehn Jahre alten Vertrag haben, der ohnehin nur die Kassen-FestzuschĂŒsse um einen bestimmten Prozentsatz erhöht, der verliert bei einem Wechsel zu einem anderen Versicherer kaum etwas. Wer seine Leistungen verbessern will, dem sei angeraten beim aktuellen Versicherer zu bleiben und in einen besseren Tarif zu wechseln. So betreffen erneute Grenzen und Wartezeiten nur den Teil, der die Leistungen des bisherigen Tarifs ĂŒbersteigt. Auch Versicherte, die Ihre BeitrĂ€ge senken wollen, sollten laut Finanztest beim aktuellen Versicherer bleiben und ggf. verzichtbare TeilvertrĂ€ge kĂŒndigen, wenn der Versicherer die Tarife im Baukasten-System anbietet.

Zahnzusatzversicherung Stiftung Warentest 2019 – So spart man beim Zahnarzt Geld

Wichtige Fragen klÀren

Selbst beim Zahnarzt des Vertrauens, sollte der Heil- und Kostenplan von Versicherten niemals einfach unterschrieben werden, bevor nicht eine Reihe von Fragen geklÀrt ist:

Was genau plant der Zahnarzt und warum ist diese Behandlung aus seiner Sicht medizinisch notwendig?
Welche Behandlungsschritte sind notwendig und welche Risiken sind damit verbunden?
Wie hoch sind die Kosten? Bestehen gĂŒnstigere oder teurere Alternativen? Was sind Vor- und Nachteile?

Kostenlose Zweitmeinung einholen

Bei der Wahl des Dentallabors sind die Preisunterschiede am grĂ¶ĂŸten. Die Laborkosten sollten vorher genau verglichen werden, denn diese machen im Schnitt die HĂ€lfte und manchmal mehr als zwei Drittel der Rechnung aus. Kunden sei empfohlen, den Heil- und Kostenplan vorab dem Versicherer vorzulegen, denn dieser verfĂŒgt ĂŒber Preis- und Leistungsverzeichnisse, in denen steht, bis zu welcher Höhe er zahntechnische Leistungen bezahlt. So wird klar, was erstattet wird und ob der Versicherer ein gĂŒnstigeres Dentallabor empfehlen kann. Willigt der Zahnarzt ein, das gĂŒnstigere Labor zu beauftragen, lassen sich Kosten sparen. Zudem können Angehörige der gesetzlichen Krankenkassen sparen, wenn sie einen Zahnarzt wĂ€hlen, der einem zahnĂ€rztlichen Netzwerk angehört, mit dem die Krankenkasse zusammenarbeitet (z. B. Dent-Net). Zudem bestehen eine Reihe von Zahnarzt-Auktionsportalen, wie bspw. zahngebot.de, auf denen Sie Heil- und KostenplĂ€ne einstellen können und so ggf. gĂŒnstigere Angebote von nahegelegenen ZahnĂ€rzten erhalten. Diese Information lĂ€sst sich ebenfalls nutzen, um mit dem aktuell behandelnden Zahnarzt zu verhandeln.

Sparen durch Vorsorge

Wer regelmĂ€ĂŸig zum Zahnarzt geht und dies im Bonusheft dokumentiert, erhĂ€lt von der Krankenkasse einen höheren Festzuschuss. Bei lĂŒckenloser fĂŒnfjĂ€hriger Vorsorge ergibt sich ein Zuschuss zur Regelversorgung von 60 anstatt 50 Prozent. Nach zehn Jahren der Vorsorge-Dokumentation ergibt sich ein Höchstbonus von 65 Prozent. Versicherte mit diesem Bonus erhalten fĂŒr eine BrĂŒcke, die einen Eckzahn im Oberkiefer ersetzt, 679 Euro. Das sind 157 Euro mehr als beim Zuschuss ohne Bonus. Bei der Versorgung mit einem Implantat von mehreren Tausend Euro, fĂ€llt der Bonus nicht mehr sehr ins Gewicht. Ein Bonusheft lohnt sich dennoch in jedem Fall und auch manche private Krankenversicherung erbringt dann höhere Leistungen.

Alle Angaben ohne GewÀhr.

Âź DFV Deutsche Familienversicherung AG – 21.05.2019