Testsieger

  • Zahnzusatzversicherung
    FĂŒr Ihre ZĂ€hne nur das Beste:

    Barmenia Zahnversicherung

    TESTSIEGER 2020

    100 % KostenĂŒbernahme fĂŒr:
    • Zahnprophylaxe
    • Zahnersatz
    • Zahnimplantate
    • KieferorthopĂ€die (bis 2.000€)
    • 200€ Bleaching Bonus
    testsieger
keine Wartezeit

Zahnzusatzversicherung Testsieger 2020

Im Juni 2020 hat die Zeitschrift Finanztest ihre aktuelle Bewertung fĂŒr Zahnzusatzversicherungen veröffentlicht. Dabei wurden die Zahnzusatztarife aller Versicherer auf dem deutschen Markt untersucht, deren Angebote Versicherten aller gesetzlichen Krankenkassen offenstehen. Stichtag fĂŒr die Bewertungen war der 1. MĂ€rz 2020.
Getestet wurden ausschließlich Tarife, die grundsĂ€tzlich allen gesetzlich Krankenversicherten zugĂ€nglich sind. Von insgesamt 249 Zusatzversicherungen erhielten 88 ein „sehr gut“ und 82 ein „gut“. Mit den Noten „befriedigend“ wurden 43 Tarife bewertet und mit „ausreichend“ 23. Ein Tarif erhielt die Note „mangelhaft“.
Im Test wurden, wie bereits in den Jahren zuvor, sowohl Tarife mit AlterungsrĂŒckstellungen (BeitrĂ€ge steigen nicht altersbedingt) als auch Tarife ohne AlterungsrĂŒckstellungen (BeitrĂ€ge steigen altersbedingt) gemeinsam untersucht.

Alle Tarife im Test bieten Kostenerstattung fĂŒr Zahnersatz und erhalten ausschließlich Zahnleistungen. Einige Versicherer bieten auch Vertragsbausteine an, so dass diese individuell zusammengestellt werden können.

Am besten schnitten die Tarife der Barmenia (Mehr Zahn 100), der WGV (Plus), der Huk-Coburg (ZZ Pro 100), der Bayerischen (Zahn Prestige) und der Deutschen Familienversicherung (DFV-Zahnschutz Exklusiv 100) ab.

Bei den oben erwĂ€hnten Tarifen handelt es sich um Angebote mit altersbedingter Beitragsanpassung. Im Test wurde der gerundete altersabhĂ€ngige Beitrag angegeben, den Versicherte mit 43 und den sie bis 73 Jahre höchstens zahlen mĂŒssen. (Um eine Vergleichbarkeit mit Tarifen ohne altersabhĂ€ngiger Beitragsanpassung zu ermöglichen, wurden die Beitragsspanne und der Durchschnitt fĂŒr den Zeitraum zwischen 43 und 73 Jahre gebildet.)

Das besondere am Tarif der Mehr Zahn 100 (Barmenia) ist, dass kĂŒnftige Heilbehandlungsmaßnahmen automatisch mitversichert sind, d.h. auch solche die es heute noch nicht gibt. Der Versicherungsschutz passt sich an die neuen Gegebenheiten an.
Bei der Barmenia belaufen sich die Kosten fĂŒr den Modellkunden auf 34 Euro bzw. bei 43 €, wenn man zusĂ€tzlich den 9 € Prophylaxe Tarif dazubucht. Bei der Huk-Coburg und der DFV belaufen sich die monatlichen Kosten fĂŒr einen 43-jĂ€hrigen auf 40 Euro monatlich.
Mit zunehmendem Alter steigt der Beitrag bei allen Testsiegertarifen.

Zahnzusatzversicherung Stiftung Warentest 2019, 2018, 2016 und 2014

Eine private Zusatzversicherung lohnt sich vor allem bei teurem Zahnersatz. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt oft weniger als 20 Prozent der Kosten. Eine Police, die bei der Regelversorgung den Eigenanteil komplett abdeckt, ist gar nicht teuer. Viele Zahnzusatzversicherungen erstatten nicht nur Kosten fĂŒr Zahnersatz, sondern werben mit weiteren Leistungen. Das bekannteste Extra ist die professionelle Zahnreinigung.

Extras kosten extra
FĂŒr Kunden ist es zwar erfreulich, wenn eine Versicherung möglichst viel leistet. Doch sie bezahlen jede Leitung mit ihren BeitrĂ€gen. Die Stiftung Warentest empfiehlt vor allem sich gegen große finanzielle Risiken abzusichern. Zahnersatz fĂŒr etliche Tausend Euro können die wenigsten „mal eben so“ bezahlen. Bei einer professionellen Zahnreinigung fĂŒr 70 bis 150 Euro ist eher möglich. Viele Menschen finden es jedoch beruhigend, fĂŒr alle EventualitĂ€ten versichert zu sein. Bei einem Vergleich mehrerer Angebote mit gleichen QualitĂ€tsurteil sollte man sich fĂŒr den Tarif mit der gewĂŒnschten Zusatzleistung entscheiden.

Nachsorge bei Parodontitis
Patienten mĂŒssen unter anderem die langfristige Nachsorge z.B. nach einer Parodontitisbehandlung selber zahlen: „unterstĂŒtzende Parodontosetherapie“. Dabei entfernt der Zahnarzt in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden bakterielle Zahnbelege, misst Zahnfleischtaschen und reinigt diese, wenn nötig. Wer mit einer solchen Erkrankung zu tun hat, fĂŒr den kann sich der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung lohnen.

Zahnzusatzversicherung Test 2018 / 2019 -Das hat sich geÀndert

Im Gegensatz zum vorherigen Testturnus 2014/2016/2018 wurde der zeitliche Abstand von zwei Jahren, beim erneuten Testverfahren, nicht mehr eingehalten. Zwischen dem letzten und dem aktuellen Vergleich von Stiftung Warentest lagen diesmal nur 12 Monate.

WĂ€hrend es beim ersten Zahnzusatzversicherung Test im Jahr 2008 nur drei „sehr gute“ Tarife gab, ist die Anzahl der am besten bewerteten Tarife konstant gestiegen. Im Jahr 2014 wurden 55 Angebote mit „sehr gut“ ausgezeichnet, im November 2016 lag die Zahl bei 66. Im Vergleich 2018 erhielten bereits 70 Zahnzusatzversicherungen die Auszeichnung „sehr gut“ und aktuell werden 76 Tarife damit bewertet.

Der Markt offeriert dem Verbraucher laut Finanztest somit viele sehr gute Zahnzusatzversicherungen.

Zahnzusatzversicherung Test 2020 – So hat Stiftung Warentest getestet Bewertung der Zahnersatzleistungen im Einzelnen

In unseren Tests hat die Stiftung Warentest Leistungen fĂŒr Zahnersatz, Inlays und Implantate verglichen. Auch die Vertragsklauseln mit denen Versicherer Leistungen begrenzen, gingen in das QualitĂ€tsurteil ein. Die Tarifleistungen wurden jeweils separat fĂŒr alle drei möglichen Bonusstufen der Versicherten ermittelt wurden (ohne Bonus, mit 20 Prozent und mit 30 Prozent Bonus). Anschließend ermittelte man einen gewichteten Durchschnitt. Bewertet wurde dann der Anteil der Zahnarztrechnung fĂŒr vier Versorgungsvarianten. Er wurde jeweils im Durchschnitt zusammen mit der Leistung der gesetzlichen Krankenkasse ersetzt. DafĂŒr galten beispielhafte Modellannahmen. „Bei der Bewertung wurden die fĂŒr die Höhe der jeweiligen Leistung maßgeblichen Versicherungsbedingungen in ihrem Zusammenwirken berĂŒcksichtigt.“
Nachfolgend wird die Bewertung der einzelnen Kategorien detailliert beschrieben.

Die aufgefĂŒhrten Leistungsbeispiele fĂŒr vier Beispielversorgungen dienen lediglich der ErlĂ€uterung und waren nicht maßgeblich fĂŒr die vorgenommene Bewertung.

Bewertung der Regelversorgung (10 %)
Im Test dieser Kategorie wurden bestimmte Regelungen in den Versicherungsbedingungen berĂŒcksichtigt. Dabei rechnen Versicherer je nach Tarif die tatsĂ€chliche Leistung, die Leistung ohne Kassenbonus oder die Leistung mit maximalem Bonus an.
Bewertung der Privatversorgung ohne Inlays und Implantate (40 %)
Der Bewertung liegt zugrunde, dass sich der Rechnungsbetrag der privatzahnĂ€rztlichen GebĂŒhren auf das Doppelte der Kosten bei reiner Regelversorgung belĂ€uft. Der Betrag verteilt sich hier zu jeweils 50 Prozent auf das Zahnarzthonorar und die Material- und Laborkosten. 30 Prozent des Honorars sind mit dem 3,5-fachen Satz der GOZ (GebĂŒhrenordnung fĂŒr ZahnĂ€rzte) berechnet, der restliche Anteil mit dem 2,3-fachen GOZ-Satz.

Folgende Regelungen in den Versicherungsbedingungen sind in die Bewertung eingeflossen:

Bewertung der Privatversorgung mit Inlays (20 %)
FĂŒr die Versorgung mit einem Inlay fallen Kosten in Höhe von 660 Euro an. Sie verteilen sich je zur HĂ€lfte auf das Zahnarzthonorar sowie auf die Material- und Laborkosten. 90 Prozent des Honorars werden mit dem 3,5-fachen GOZ-GebĂŒhrensatz berechnet. Der Rest mit dessen 2,3-fachem Satz.

Das von Finanztest zugrunde gelegte Modell impliziert auch die Forderung, dass alle fĂŒnf Jahre mindestens drei Inlays im Kalenderjahr erstattet werden sollten. Ansonsten jeweils ein Inlay pro Jahr.

FĂŒr die Bewertung wurden hier folgende Regelungen in den Versicherungsbedingungen berĂŒcksichtigt:

Bewertung der Implantatversorgung (20 %)
FĂŒr die Versorgung mit einem Implantat belĂ€uft sich die Rechnung auf 3.762 Euro. Davon entfallen 1.206 Euro auf einen Knochenaufbau (ausschließlich Honorar). 788 Euro davon sind implantologische Leistungen, 820 Euro Materialkosten und 948 Euro Zahnersatz auf dem Implantat (sog. Suprakonstruktion). Davon sind auch 50 Prozent Material- und Laborkosten. Das Zahnarzthonorar wurde jeweils zur HĂ€lfte mit dem 3,5-fachen GebĂŒhrensatz bzw. dem 2,3-fachen GebĂŒhrensatz berechnet.

Finanztest fordert hierbei im Modell, dass alle fĂŒnf Jahre mindestens zwei Implantate im Kalenderjahr erstattet werden. In den ĂŒbrigen Jahren jeweils ein Implantat. Auf die gesamte Vertragslaufzeit gerechnet sollten mindestens zehn Implantate erstattet werden.

Folgende Regelungen der Versicherungsbedingungen wurden in der Bewertung berĂŒcksichtigt:

  • alle fĂŒr die Regelversorgung genannten Kriterien
  • die Erstattung von Zahnarzthonoraren mindestens bis zum 3,5-fachen GOZ-Satz
  • Kostenerstattung fĂŒr einen Knochenaufbau
  • Höchsterstattungs- und HöchstrechnungsbetrĂ€ge fĂŒr das einzelne Implantat (mit und ohne Suprakonstruktion)
  • Höchsterstattungs- und HöchstrechnungsbetrĂ€ge fĂŒr alle Implantate im Kalenderjahr
  • HöchsterstattungsbetrĂ€ge fĂŒr alle Implantate ĂŒber die gesamte Vertragslaufzeit
  • Begrenzung der Implantatanzahl fĂŒr die gesamte Vertragslaufzeit auf weniger als zehn.

Bewertung der jĂ€hrlichen Obergrenzen fĂŒr alle Tarifleistungen (10 %)

Finanztest hat in den Versicherungsbedingungen folgende Regelungen berĂŒcksichtigt:
die Höhe der dauerhaften Erstattungssummenbegrenzungen fĂŒr ein Kalenderjahr bis zur Höhe von 20.000 Euro
die Höhe der Erstattungssummenbegrenzungen innerhalb der ersten sechs Vertragsjahre bis zur Höhe von 1.000 Euro pro Jahr
ob die Begrenzungen bei unfallbedingten Kosten entfallen oder nicht.

Bewertung weiterer Tarifleistungen und Besonderheiten des Vertrags
Stiftung Warentest hat eine Reihe weiterer Tarifleistungen aufgefĂŒhrt, die ĂŒber die Kostenerstattung fĂŒr Zahnersatz hinausgehen. Sind gleich mehrere Versicherungen in der engeren Wahl, kann ein Mehr an Leistungen ausschlaggebend sein.
Verbraucher sollten allerdings auch prĂŒfen, ob ein Teil der Leistungen nicht bereits von ihrer gesetzlichen Krankenversicherung ĂŒbernommen wird.

Zahnzusatzversicherung Stiftung Warentest 2020 – So sichert man sich laut Stiftung Warentest richtig ab

Wenn Sie gesetzlich krankenversichert sind, ist eine private Zahnzusatzversicherung nĂŒtzlich. Denn die Krankenkasse bezahlt im Normalfall nur einen Teil der Kosten fĂŒr Zahnersatz. Einfache Zusatztarife decken den Eigenanteil an Standardlösungen. FĂŒr aufwendige und teure Behandlungen wie Zahnersatz (Implantate, Kronen, Inlays etc.) brauchen eine leistungsstarke Zusatzpolice mit umfangreichen Leistungen.

Die Auswahl hier ist groß:
Mehr als zwei Drittel der Tarife im Test sind sehr gut. Viele Versicherer haben im Spitzensegment noch einmal nachgelegt und selbst sehr gute Tarife vom markt genommen und durch noch leistungsstÀrkere Tarife ersetzt.
Beeindruckend ist die Anzahl der Testsieger: Zwölf teilen sich den Spitzenplatz mit der Bestnote Sehr gut (0,5).

Optimales Alter und Wartezeit bei Vertragsbeginn
Die meisten Menscheninteressieren sich erst mit Anfang 40 fĂŒr eine Zahnzusatzversicherung, wenn Sie die ersten hohen Rechnungen fĂŒr Zahnersatz erhalten. Finanztest empfiehlt: Wer im Fall des Falles ohne Kostenbremse loslegen will, sollte sich besser schon mit Mitte 30 versichern, solange das Gebiss noch einwandfrei ist. Denn fast alle Versicherer limitieren ihre Leistungen in den ersten Jahren auf bestimmte Summen. Erst ab dem fĂŒnften Versicherungsjahr haben Kunden vollen Leistungsanspruch.

Wer einen neuen Vertrag fĂŒr eine Zahnzusatzversicherung abschließt, muss zudem in der Regel acht Monate Wartezeit einkalkulieren, bevor die Versicherung ĂŒberhaupt Kosten ĂŒbernimmt. Bei manchen Versicherern ist die Wartezeit auf sechs bzw. drei Monate reduziert oder entfĂ€llt komplett, wie bei den Tarifen Mehr Zahn 100/ 90/ 80 und Mehr Zahnvorsorge der Barmenia.
Behandlungsbeginn

Auch bei Zahnzusatzversicherungen ohne Wartezeit erhalten Versicherte unter UmstĂ€nden keine Leistung, wenn die Behandlung kurz nach Vertragsabschluss beginnt. Laufende Behandlungen und fehlende ZĂ€hne sind vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Fordert der Versicherer die Patientenakte beim Zahnarzt an und ist dort vermerkt, dass die Behandlung dem Betroffenen bereits zahnĂ€rztlich angeraten wurde, wird dieser Zeitpunkt als Behandlungsbeginn angesehen. Entsprechende Gesundheitsfragen vor Vertragsbeginn falsch zu beantworten, macht keinen Sinn, denn mit dem Versicherungsantrag erhalten Versicherer die Erlaubnis, die Patientenakte beim Zahnarzt einzuholen. Kommen dann Falschangaben zum Vorschein, können Versicherungsgesellschaften vom Vertrag zurĂŒcktreten, der Versicherungsschutz erlischt und im schlimmsten Fall fordert die Versicherung sogar Leistungen vom Kunden zurĂŒck.

Wann ein Wechsel lohnt
Wer bereits im Besitz einer privaten Zahnzusatzversicherung ist, sollte prĂŒfen, ob er sich nicht verbessern kann. Als „optimal“ wird ein möglicher Wechsel innerhalb der eigenen Versicherung bezeichnet. Vorausgesetzt, man verbessert sich dabei. Bei einem neuen Vertragspartner ist mit erneuten Wartezeiten sowie Summenbegrenzungen zu rechnen, bereits empfohlene Behandlungen sind ausgeschlossen. Kunden, die einen mehr als zehn Jahre alten Vertrag haben, der ohnehin nur die Kassen-FestzuschĂŒsse um einen bestimmten Prozentsatz erhöht, der verliert bei einem Wechsel zu einem anderen Versicherer kaum etwas. Wer seine Leistungen verbessern will, dem sei angeraten beim aktuellen Versicherer zu bleiben und in einen besseren Tarif zu wechseln. So betreffen erneute Grenzen und Wartezeiten nur den Teil, der die Leistungen des bisherigen Tarifs ĂŒbersteigt. Auch Versicherte, die Ihre BeitrĂ€ge senken wollen, sollten laut Finanztest beim aktuellen Versicherer bleiben und ggf. verzichtbare TeilvertrĂ€ge kĂŒndigen, wenn der Versicherer die Tarife im Baukasten-System anbietet.

Zahnzusatzversicherung Stiftung Warentest 2020 – So spart man beim Zahnarzt Geld

Wichtige Fragen klÀren
Selbst beim Zahnarzt des Vertrauens, sollte der Heil- und Kostenplan von Versicherten niemals einfach unterschrieben werden, bevor nicht eine Reihe von Fragen geklÀrt ist:
Was genau plant der Zahnarzt und warum ist diese Behandlung aus seiner Sicht medizinisch notwendig?
Welche Behandlungsschritte sind notwendig und welche Risiken sind damit verbunden?
Wie hoch sind die Kosten? Bestehen gĂŒnstigere oder teurere Alternativen? Was sind Vor- und Nachteile?

Kostenlose Zweitmeinung einholen
Bei der Wahl des Dentallabors sind die Preisunterschiede am grĂ¶ĂŸten. Die Laborkosten sollten vorher genau verglichen werden, denn diese machen im Schnitt die HĂ€lfte und manchmal mehr als zwei Drittel der Rechnung aus. Kunden sei empfohlen, den Heil- und Kostenplan vorab dem Versicherer vorzulegen, denn dieser verfĂŒgt ĂŒber Preis- und Leistungsverzeichnisse, in denen steht, bis zu welcher Höhe er zahntechnische Leistungen bezahlt. So wird klar, was erstattet wird und ob der Versicherer ein gĂŒnstigeres Dentallabor empfehlen kann. Willigt der Zahnarzt ein, das gĂŒnstigere Labor zu beauftragen, lassen sich Kosten sparen. Zudem können Angehörige der gesetzlichen Krankenkassen sparen, wenn sie einen Zahnarzt wĂ€hlen, der einem zahnĂ€rztlichen Netzwerk angehört, mit dem die Krankenkasse zusammenarbeitet (z. B. Dent-Net). Zudem bestehen eine Reihe von Zahnarzt-Auktionsportalen, wie bspw. zahngebot.de, auf denen Sie Heil- und KostenplĂ€ne einstellen können und so ggf. gĂŒnstigere Angebote von nahegelegenen ZahnĂ€rzten erhalten. Diese Information lĂ€sst sich ebenfalls nutzen, um mit dem aktuell behandelnden Zahnarzt zu verhandeln.

Mehr Bonus durch jÀhrliche Vorsorge
Gesetzlich Krankenversicherte, denen die Standardversorgung mit Zahnersatz (Regelversorgung) reicht, können fĂŒr wenig Geld versichern. Zur Regelversorgung zĂ€hlen Kronen, BrĂŒcken und Prothesen.
Wer regelmĂ€ĂŸig zum Zahnarzt geht und dies im Bonusheft dokumentiert, erhĂ€lt von der Krankenkasse einen höheren Festzuschuss. Bei lĂŒckenloser fĂŒnfjĂ€hriger Vorsorge ergibt sich ein Zuschuss zur Regelversorgung von 60 anstatt 50 Prozent. Nach zehn Jahren der Vorsorge-Dokumentation ergibt sich ein Höchstbonus von 65 Prozent. Versicherte mit diesem Bonus erhalten fĂŒr eine BrĂŒcke, die einen Eckzahn im Oberkiefer ersetzt, 679 Euro. Das sind 157 Euro mehr als beim Zuschuss ohne Bonus. Bei der Versorgung mit einem Implantat von mehreren Tausend Euro, fĂ€llt der Bonus nicht mehr sehr ins Gewicht. Ein Bonusheft lohnt sich dennoch in jedem Fall und auch manche private Krankenversicherung erbringt dann höhere Leistungen.

Alle Angaben ohne GewÀhr.